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  • Mittlerweile wird in verschiedenen Forschungsbereichen eine Wendung hin zum Konzept der Performativität vollzogen, um zu verstehen, wie unterschiedliche Lebensweisen performativ hervorgebracht werden. Zugleich überrascht es, dass sich diese Wendung zu einem Verständnis einer performativ erzeugten Welt meist weiter auf Metadiskurse beschränkt, die an ein positivistisches Wissenschaftsverständnis angelehnt bleiben. Diesem Vorgehen verpflichtete Untersuchungen lokalisieren das Performative als in der Welt existierendes Phänomen, das dieser Welt vorgängig ist und zugleich durch diese verfügbar wird. Solche Metadiskurs-Praktiken sind in ihrem Kern Strategien der Autorisierung der (Vor-) Existenz einer performativen Welt und bringen dann auch spezifische Grenzen hervor, innerhalb derer Performativität fassbar werden soll. Auf diese Weise erscheint das Performative jedoch selbst als quasi naturalisiertes Objekt. Im Unterschied hierzu versuche ich zu zeigen, dass ein tatsächlicher "performativer Turn" nur gelingen kann, wenn die eigenen (Forschungs- und Präsentations-) Praktiken in einer Weise reorganisiert werden, dass sie kompatibel zur performativen Verfasstheit der Alltagswelt sind. Hierzu skizziere ich zunächst, wie das Konzept der "Performativität" in der zeitgenössischen Diskussion verwandt wird. Anschließend stelle ich die "Parodie" als besondere, reflexive Variante von Perfomativität vor, die Forschung im Zuge der Performanz ermöglicht. (xsd:string)
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  • 2008 (xsd:gyear)
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  • 1438-5627 ()
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  • Parody as a Performative Analytic: Beyond Performativity as Metadiscourse (xsd:string)
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  • Zeitschriftenartikel (xsd:string)
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  • GESIS-SSOAR (xsd:string)
  • In: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 9, 2008, 2 (xsd:string)
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  • urn:nbn:de:0114-fqs0802258 ()
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